Details zu „Der Kuss“ von Olivia Kleinknecht

Buchcover Der Kuss
Verhalten gemäß Rezi-Kodex

Titel Der Kuss

Untertitel Roman

Autor

Veröffentlichung

Dieses Buch ist Band 2 einer Reihe

Seiten 180

Klappentext
Neunzig Jahre alt ist die Dame, die allein in ihrer Wohnung lebt und außer dem Fernseher keinen Freund mehr hat. Sie blättert in alten Briefen, die ihr früherer Bekannter, der berühmte Regisseur Angelotti ihr schrieb – Briefe, in denen er ihr von seinen sexuellen Eskapaden berichtet, die – je älter er wird - immer absurdere Formen annehmen. Während die Frau zusehends gebrechlicher wird und kaum noch ihren Haushalt schafft, scheinen Angelottis Briefe direkt aus der Hölle zu kommen.

Buchbeschreibung
Auf der einen Seite der berühmte Regisseur Angelotti, ein Besessener, der atemlos von Vergnügen zu Vergnügen rast, und bis ins höhere Alter sein Leben im prallen Erlebnisrausch verbraucht. Auf der anderen Seite: eine einsame alte Frau, deren Trost das Fernsehen ist. Es füllt ihr Zimmer mit Lebendigem, Stimmen, Schreien, Schluchzen, Jauchzen, mit beherrschbaren menschlichen Geräuschen, unaufdringlichem Leben, auch wenn die tausend schönen jungen Gesichter, die tausend blühenden jungen Körper in Talkshows und Filmen ihr suggerieren, sie gehöre zu einer Welt, von deren Hässlichkeit und Verfall kaum jemand etwas ahnt.

Was verbindet die beiden? Die Alte war mit Angelotti befreundet gewesen, als sie noch jung war. Angelotti war damals schon älter, hatte seinen Zenit überschritten, sowohl körperlich als auch beruflich. Nach ihrer kurzen, heftigen Affäre hatte Angelotti der jungen Frau noch regelmäßig Briefe geschrieben. In diesen Briefen beschreibt er seine immer bizarreren erotischen Ausschweifungen.

Die Alte tröstet sich nun mit dem Fernsehen und dem Lesen dieser alten Briefe. In ihrer Wohnung, die sie kaum mehr verlassen kann, gibt es sonst nichts Lebendiges. In den Briefen erfahren wir, auch Angelotti kämpft mit dem Alter. Neben den banalen äußeren Anzeichen beschreibt er die viel heimtückischeren, inneren Signale, den negativen Umschwung der Grundstimmung, die zunehmende Ängstlichkeit, das abnehmende Selbstvertrauen, die wachsende Sentimentalität, seine stärkere Zärtlichkeitssucht und zugleich seine wachsende Toleranz für Gewalt, besonders seiner eigenen Person gegenüber: Seit ihm das Leben immer mehr Misserfolge bereitet, findet er zuweilen nur noch in Körperqualen Erleichterung. „Sollte meine Potenz so nachlassen, dass mein Glied überhaupt nicht mehr steif wird, töte ich mich“, schreibt er seiner Brief-Freundin.

Angelotti tat immer, was er wollte, überschritt alle Grenzen. Sein Leben war eine Bühne. Schafft er es, auch seinen Abgang lustvoll zu gestalten?

Die Alte nimmt fraglos hin, wie ihr Leben immer ereignisloser und öder wird. Was sagen ihr jetzt noch die amoralischen Briefe Angelottis, die ein „Viva la libertà“ eines modernen Don Giovanni herausschreien? Auch sie denkt an ihren Tod. Schwingt sie sich so spät noch zu einer letzten freien Entscheidung auf?

Eigentlich geht es in diesem Roman ums Zurechtkommen mit dem Älterwerden. Oder um das Nichtzurechtkommen, besser gesagt.

Leseprobe olivia-kleinknecht.com/ein-kuss-leseprobe/

Indie/SP Ja

Jugendbuch Nein

Haupt-Genre Erotik » Roman

Genres Erotik » Roman, Thriller » Psychothriller

Geeignet für (Alter) von 18 bis 99

Erhältlich als
E-Book (epub) E-Book (mobi), ASIN B01B6J2RZ4 Taschenbuch, ISBN 978-1710171266

Rezensionsexemplare E-Book (epub) E-Book (mobi) Taschenbuch

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[7,0/10 Pkt.] https://tisch-und-sofa.de/olivia-kleinknecht-de … eingetragen am 24. Februar 2020 21:55 Uhr

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