Details zu „Vom Spielball zur Spielerin“ von Irmtraud Gallhofer

Buchcover Vom Spielball zur Spielerin
Verhalten gemäß Rezi-Kodex

Titel Vom Spielball zur Spielerin

Untertitel Das Leben der Tochter Maximilians I.

Autor

Veröffentlichung

Seiten 332

Klappentext
Wie alle hochgeborenen Frauen Ihrer Zeit ist Margarete von Österreich dazu bestimmt Kaiser Maximilian I., ihrem Vater, als Pfand für Bündnisse zu dienen. Doch sie ist auch geboren an der Schwelle der Neuzeit, als die Ideen vom Wert des hiesigen Lebens und vom Ich zu greifen beginnen. Nachdem die hochgebildete junge Frau im inneren Zwiespalt Heiraten eingegangen ist, die ihr Unglück gebracht haben, beginnt sie, ihre untergeordnete Rolle anzuzweifeln. Angetrieben vom Willen, die Politik ihres schillernden Vaters mitzubestimmen, regiert sie die Niederlande, überspringt Misserfolge und Intrigen und stiftet in entscheidenden Momenten Frieden im Abendland.

Buchbeschreibung
Frankreich, Dezember 1491: König Charles VIII. entreißt seinem Schwiegervater, dem römisch-deutschen König Maximilian I., die Bretagne und zieht siegreich in Rennes ein. Um das Gebiet der französischen Krone zu sichern, erklärt Charles mit einem Federstrich seine Ehe mit Maximilians Tochter Margarete für nichtig und heiratet die Erbin der Bretagne. Noch in derselben Nacht wird Margarete, die man Margot nennt, im Schloss von Amboise aus dem Schlaf gerissen, gefangen genommen und in den Kerker von Mélun gebracht. Für die beinahe Zwölfjährige bricht eine Welt zusammen.
Von nun an lebt Margot als Geisel in der Burg von Mélun. Nagende Angst und Einsamkeit beherrschen ihre Tage. Der Einzige, der sie aus ihrer verzweifelten Lage befreien könnte, ist ihr Vater. Doch dieser scheint keine Eile zu haben.
Im Juni 1493, nach eineinhalb Jahren Haft darf sie endlich die Heimreise in die Niederlande antreten. Sie nimmt sich vor, ihr Leben künftig mitzugestalten.
Während eines kurzen Aufenthalts in den Niederlanden verheiratet Maximilian sie mit dem spanischen Thronfolger Juan. Sie soll das Bündnis beider Länder vertiefen. Mit sich uneins fügt sich Margot doch noch einmal dem Willen ihres Vaters.
Nach einer turbulenten Seereise trifft sie in Spanien ein. Prinz Juan erweist sich als Seelenverwandter. Nicht nur schätzt er sie als Frau, sondern er schätzt und sucht auch ihren Rat in Regierungsangelegenheiten. Bereits nach einigen Monaten ist Margot guter Hoffnung. Doch dann lässt sie das Glück im Stich. Juan erliegt einem alten Lungenleiden und Margot erleidet eine Fehlgeburt.
Die spanischen Könige verweigern ihr zunächst die Rückkehr in die Niederlande. Auf Anraten Königin Isabellas liest sie die Korrespondenz ihres Vaters mit ihren Schwiegereltern. Sie findet Gefallen an politischen Fragen und möchte in Zukunft am Wohlergehen ihres Hauses mitwirken.
Kaum ist sie in die Niederlande zurückgekehrt, vermählt ihr Vater sie mit dem Herzog von Savoyen. Nochmals beugt sie sich dem Willen Maximilians. Die Ehe mit Philibert von Savoyen ist für sie die glücklichste Periode ihres Lebens. Während sich ihr Gatte Turnieren und Jagden widmet, kann sie sich als Regentin entfalten. Nach knapp drei Jahren jedoch erliegt Philibert einer Fieberseuche. Margot stürzt in eine schwere Sinnkrise. Sie beschließt, keine weiteren Heiraten mehr einzugehen, aber ihren Vater politisch zu unterstützen. Davon muss dieser erst einmal überzeugt werden.
Im Jahr1506 stirbt ihr Bruder Erzherzog Philipp. Maximilian bietet seiner Tochter die Vormundschaft von Philipps unmündigen Kindern an. Margot ringt ihm jedoch auch die Regentschaft der Niederlande ab.
Voll Tatendrang stürzt sie sich auf ihre neue Aufgabe. Ihren schüchternen Neffen Karl, den späteren Karl V., will sie zu einem willensstarken Herrscher erziehen. Und ihren kriegssüchtigen, launischen Vater will sie zügeln. Im Dezember 1508 gelingt es ihr, einen Frieden für das gesamte Abendland zu erreichen.
Ihr diplomatischer Erfolg ist jedoch nur von kurzer Dauer. Bald entflammt wieder Krieg. Die Unzufriedenheit im Volk und Adel wächst. Die Ereignisse überrollen Margot: Maximilian erklärt Karl für volljährig und sie wird ihrer Regentschaft enthoben.
Verbittert will sie sich auf ihr Witwengut zurückziehen. Doch es gelingt Maximilian, sie zum Bleiben zu überreden, indem er ihr eine zweite Regentschaft in Aussicht stellt. Als Karl sein spanisches Erbe antritt, ernennt er Margot tatsächlich zur Regentin, allerdings mit sehr geringen Vollmachten.
Mitten im Wahlkampf um seinen Nachfolger im Deutschen Reich stirbt Maximilian. Margot setzt den Kampf um die Kaiserkrone für ihren Neffen fort, in der Hoffnung bei einem Wahlsieg mehr Befugnisse zu erhalten. Sie scheut noch Mühen noch Mittel. Karl siegt und erlaubt ihr, die Niederlande nach eigenem Ermessen zu regieren.
Margot hat große Pläne für ihr Land, kann sie allerdings kaum umsetzen, da Karl und sein französischer Gegner das Abendland mit Kriegen überziehen.
Im Jahr 1528 sind die Ressourcen beider Gegner nahezu erschöpft. Die Mutter des französischen Königs und Margot nehmen Friedensverhandlungen auf. Es gelingt Margot, einen für Karl sehr vorteilhaften Frieden zu schließen.
Sie ist nun neunundvierzig Jahre alt und hat alles erreicht, wovon sie in ihrer Jugend nur träumen konnte. Auf dem Zenit ihres Ruhms will sich Margarete von Österreich aus der Politik zurückziehen.

Leseprobe margottochtermaximiliansi.weebly.com

Indie/SP Ja

Jugendbuch Nein

Haupt-Genre Belletristik » Historisch

Genres Belletristik » Historisch

Geeignet für (Alter) von 15 bis 90

Erhältlich als
Taschenbuch, ISBN 978-3-7407-3500-5

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[9,0/10 Pkt.] https://www.leser-welt.de/Rezensionen/Historisc … eingetragen am 12. Oktober 2018 19:40 Uhr (Originalrezension vergibt 4,5/5 Pkt.)

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